In Anerkennung seines langjährigen Engagements für die Weiterentwicklung der Radiologie verleiht die Deutsche Röntgengesellschaft Herrn Univ. Prof. Dr. Werner Jaschke die Ehrenmitgliedschaft.
Professor Jaschke, Sie haben als bislang Einziger zwei Mal die Ehre gehabt, als österreichischer Copräsident den Deutschen Röntgenkongress zu gestalten. Was zeichnet aus Ihrer Sicht die österreichisch-deutsche Zusammenarbeit in der Radiologie aus?
Deutschland ist ein besonderer Nachbar für Österreich: beide Länder sind geschichtlich, ökonomisch und auch akademisch seit vielen Jahrzehnten eng miteinander verflochten. Die beiden radiologischen Fachgesellschaften und viele ihrer Mitglieder sind traditionell freundschaftlich miteinander verbunden. Die gemeinsame Sprache ist ein Vorteil und erleichtert das gute Miteinander. Österreich ist ein relativ kleines Land mit drei öffentlichen Medizinischen Universitäten (Wien, Graz, Innsbruck) und einer Medizinischen Fakultät (Johannes Kepler Universität in Linz / seit 2014). Deshalb ist es für die Weiterentwicklung der österreichischen Radiologie und der gesamten österreichischen Medizin generell wichtig, daß wir uns nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch international austauschen. Das geschieht jährlich z. B. auf dem ECR in Wien, aber insbesondere auch auf dem RöKo.


